8. Folge mit Jochen Benkert
Die Entstehung eines nachhaltigen Familienbetriebs
In der aktuellen Episode des DesignDock‑Podcasts erzählt Jochen Benkert, Gründer und Geschäftsführer von Benker‑Bänke, wie aus den Erlebnissen seines Vaters im Bau- und Landschaftsbau ein eigenes Unternehmen entstand. Vom Handwerk in den Familienbetrieb bis hin zu den ersten Prototypen aus Holz und Stahl, zeigt er, wie traditionelle Fertigungsmethoden mit modernen Technologien – etwa 3D‑Druck – kombiniert werden, um langlebige und zugleich ästhetisch ansprechende öffentliche Möbel zu schaffen.
Benker‑Bänke hat sich seit seiner Gründung von einem handwerklichen Familienbetrieb zu einem B2G‑Spezialisten entwickelt, der auf Ausschreibungen und langfristige Kooperationen mit Städten und Gemeinden setzt. Dabei legt das Unternehmen besonderen Wert auf Empathie und Design‑Thinking, um nicht nur Produkte zu liefern, sondern konkrete Lösungen für den öffentlichen Raum zu gestalten. Der Podcast beleuchtet außerdem die Herausforderungen bei der Einführung von 3D‑gedruckten Bauteilen in die Bauindustrie, die Notwendigkeit von Qualitätskontrollen und die Rolle des Unternehmens bei der Vermittlung zwischen Technik und Anwendern.
Das Gespräch gibt einen Einblick in die Philosophie eines Unternehmens, das Tradition und Innovation verbindet, um urbane Lebensräume nachhaltiger und funktionaler zu gestalten
Jochen Benkert
Als Leiter eines Familienunternehmens in zweiter Generation hat Jochen Benkert die Vision, Freiraummöbel zu schaffen, die zugleich Ort der Entspannung und des gesellschaftlichen Miteinanders sind. Seine Arbeit verbindet tief verwurzelte Wertschätzung für die beschauliche Heimat mit einem konsequenten Fokus auf ökologische und ökonomische Verantwortung. In Königsberg in Bayern, im Öko-Dorf Altershausen, werden bei ihm alles von der Idee bis zur Fertigung – von innovativen Techniken bis zur Handarbeit – integriert, um langlebige, 100 % recycelbare Produkte zu produzieren. Durch die Nutzung solarer Dächer, natürlichen Wärmedämmung und Hackschnitzelheizungen schafft er eine energie‑neutrale Produktionsstätte, die gleichzeitig die Umweltbelastung minimiert. Zusätzlich trägt er mit der Investition in das Projekt „Revier Augustenhof“ zur CO₂‑Reduktion bei, indem er mehr Bäume pflanzt, als das Unternehmen verbraucht. Auf diese Weise gestaltet Jochen Benkert nicht nur Möbel, sondern auch eine nachhaltige Zukunft.